Ja, sofern dies im gegenseitigen Einvernehmen geschieht und das Wohl des Kindes im Vordergrund steht.

Als Beispiel nehmen wir die Anpassung der Besuchsrechte.

Wenn Eltern sich nicht über die Besuchsmodalitäten einigen können, ist es möglich, das Gericht oder die Kindesschutzbehörde (APEA) um eine Entscheidung bezüglich der Besuchsrechte zu bitten.

Die Entscheidungen des Gerichts oder der APEA müssen grundsätzlich von den Eltern eingehalten werden.

Diese Entscheidungen legen jedoch lediglich die Mindestanzahl der Besuche für den nicht betreuenden Elternteil fest. Es steht den Eltern frei, sich auf häufigere Treffen zu einigen. Zum Beispiel, auch wenn eine Entscheidung die Besuchszeiten während der Feiertage festlegt und der nicht betreuenden Mutter das Recht gibt, bestimmte Feiertage mit dem Kind zu verbringen, kann eine gemeinsame elterliche Vereinbarung diese Regelung überarbeiten. Jede Änderung muss allerdings im besten Interesse des Kindes erfolgen.

Konfliktbeladene Trennungen neigen dazu, Kinder stärker zu beeinträchtigen. Eine von den Eltern kooperativ und freundschaftlich gesteuerte Scheidung hingegen kann negative Auswirkungen auf die Kinder mildern und ihnen die Anpassung an die neue familiäre Situation erleichtern.

Häusliche Gewalt, die physische, sexuelle, psychologische und finanzielle Misshandlungen umfasst, kennt keine gesellschaftlichen Grenzen und betrifft Personen aller Altersgruppen und Beziehungsvorlieben. Obwohl auch Männer Gewalttäter sein können, sind Frauen häufig die Mehrheit der Opfer, typischerweise misshandelt von ihrem aktuellen oder früheren Partner.

Die Istanbul-Konvention, formuliert vom Europarat, beschreibt häusliche Gewalt als eine Reihe schädlicher Handlungen innerhalb der Familie oder zwischen Partnern, sei es in aktuellen oder vergangenen Beziehungen. Indem sie häusliche Gewalt als ein geschlechtsspezifisches Problem identifiziert, verpflichtet diese Konvention die unterzeichnenden Staaten, die Opfer zu schützen, Gewaltakte zu verhindern, Täter zu verfolgen und umfassende Bekämpfungsstrategien zu entwickeln.

Das Erkennen von weniger offensichtlichen Gewaltzeichen, wie psychologische Manipulation oder soziale Isolation, ist entscheidend, um eine Eskalation zu verhindern und das oft umgebende Schweigen zu durchbrechen.

Die Rolle von Geschlechternormen ist tief in der Fortführung häuslicher Gewalt verwurzelt, unterstützt durch gesellschaftliche Konventionen und traditionelle Rollen. Die Istanbul-Konvention betont die Notwendigkeit, diese Geschlechterklischees in Frage zu stellen und setzt auf Bildung und Aufklärung, um gesellschaftlichen Wandel herbeizuführen.

Die an der Istanbul-Konvention teilnehmenden Staaten verpflichten sich, umfassende Strategien einzuleiten, einschließlich Präventionsmaßnahmen, Unterstützung für Überlebende und Sensibilisierungskampagnen, um kulturelle Normen zu verändern.

Der Aufbau eines zuverlässigen Unterstützungsnetzwerks ist von entscheidender Bedeutung, einschließlich des familiären und freundschaftlichen Kreises sowie von Gesundheitsfachkräften, Sozialarbeitern und Nichtregierungsorganisationen, die Sicherheit und Unterstützung für Opfer häuslicher Gewalt bieten können. Es ist unerlässlich, das Schweigen um häusliche Gewalt zu brechen und kollektive Aktionen zu fördern, um Beziehungen auf der Grundlage von Respekt und Gleichheit zu fördern.

Scheidungsverfahren können sich als äusserst kostspielig und langwierig erweisen, insbesondere wenn sie gerichtlich geregelt werden. Solche Prozesse können sich über mehrere Monate oder sogar Jahre erstrecken und Anwalts- sowie Gerichtskosten verursachen, die in die Zehntausende von Franken gehen können.

Ein weiterer wichtiger Punkt in diesem Zusammenhang betrifft die Haltung vieler Rechtsschutzversicherungen. Häufig schliessen sie die Übernahme solcher Kosten aus, vor allem wegen ihrer Unvorhersehbarkeit und der hohen Ausgaben, die sie mit sich bringen. Zudem werden die Ehepartner, die oft gemeinsame Versicherungsnehmer sind, plötzlich zu gegnerischen Parteien in einem Verfahren.

Angesichts dieser Herausforderungen stellen einvernehmliche Vereinbarungen und Mediationen effektive und kostengünstige Alternativen dar. Sie ermöglichen nicht nur erhebliche Einsparungen für alle beteiligten Parteien, sondern liegen auch im direkten Interesse der Rechtsschutzversicherungen, die dadurch erheblich sparen können. Einige Versicherungen haben erkannt, dass sie durch die Übernahme der Mediationskosten, die in der Regel nur einige Tausend Franken betragen, im Interesse ihrer Kunden handeln und gleichzeitig ihre eigenen Ausgaben kontrollieren können.

Die Praxis der Kostenübernahme variiert jedoch stark von einer Rechtsschutzversicherung zur anderen. Dieser Artikel bietet einen Überblick über die aktuelle Landschaft und zeigt, wie Rechtsschutzversicherungen zur Lösungsfindung beitragen, indem sie die Kosten für Mediationen und einvernehmliche Scheidungen übernehmen.

Hier ein Überblick über die Kostenübernahme für Scheidungen durch verschiedene Versicherungen:

  • AXA: Möglichkeit, die Übernahme der Scheidungskosten in der Police zu vereinbaren.
  • Protekta: Bietet ein Deckungsmodul „Familienrecht“, das unter anderem Mediationskosten umfasst. Je nach Deckung oder den allgemeinen Versicherungsbedingungen beträgt die Deckungssumme CHF 10’000 oder CHF 20’000.
  • CSS: Ihre Rechtsschutzversicherung deckt keine Kosten im Falle eines Streits zwischen Lebenspartnern, zusammenlebenden Partnern, Ehegatten oder eingetragenen Partnern, einschliesslich Mediation.
  • Fortuna-Generali: Möglichkeit, in der Police zu vereinbaren, dass die Kosten bis zu einem Betrag von CHF 5’000 gedeckt sind. Dieser Betrag umfasst jedoch nur die Kosten für die Erstellung des Scheidungsabkommens und den Scheidungsantrag. Gerichtskosten und Begleitung bei der Verhandlung sind nicht gedeckt.
  • Emilia: Die Scheidungskosten werden nicht von der Versicherung gedeckt. Jedoch werden Beratungskosten in allen Rechtsbereichen von der Versicherung übernommen (keine maximale Kostengrenze).
  • direct: Die Scheidungskosten sind nicht gedeckt.
  • Baloisedirect: Die Scheidungskosten sind nicht gedeckt.
  • Dextra Rechtsschutz: Je nach Police ist die Deckung der Mediationskosten bis zu einem Streitwert von maximal CHF 10’000 vorgesehen.
  • CAP: Je nach Police ist die Deckung der Mediationskosten bis zu einem maximalen Wert von CHF 15’000 vorgesehen.
  • Coop Rechtsschutz: Je nach Police ist die Deckung der Mediationskosten zwischen CHF 500 und CHF 1’000 vorgesehen.
  • Orion: Das Familienrecht ist ein durch die Rechtsschutzversicherung gedeckter Rechtsbereich. Orion bietet Rechtsschutz bei Problemen im Zusammenhang mit dem Familienrecht / eingetragenen Partnerschaften durch Unterstützung bei der Erstellung eines Scheidungs- oder Trennungsabkommens. Die Versicherungssumme beträgt CHF 500 pro versichertem Partner für das Standardprodukt und CHF 3’000 für das Premiumprodukt. Im Falle eines Streits zwischen denselben Partnern wird die Versicherungssumme nur einmal ausgezahlt.

Dieser Überblick unterstreicht die Bedeutung, die Bedingungen der eigenen Police genau zu verstehen und die verfügbaren Optionen für eine optimale Verwaltung der mit der Scheidung verbundenen Kosten zu kennen.

 

Wie lange müssen Sie warten, bis dass der Richter die Scheidung ausspricht? 

Die Dauer zwischen dem Absenden der Dokumente der Scheidung / Trennung und dem Termin der Verhandlung hängt von der Praxis und der Arbeitsbelastung der Gerichte ab: Sie müssen mit einem bis zu drei Monaten rechnen.

Wie können Sie den Vereinbarungsinhalt festlegen so, dass der Richter die Scheidung ausspricht ?

Die Ehegatten müssen sich über die folgenden Elemente einigen:

  • Wer übernimmt den ehelichen Wohnsitz ?
  • Wer bekommt das Sorgerecht über die Kinder und wie wird das Besuchsrecht des anderen Ehegatten ausgeübt ?
  • Wer zahlt den Unterhaltsbeitrag und wieviel ?
  • Wie wird der Güterstand aufgelöst ?

Rente des Ehegatten
Die Rente für den Ehegatten ist nicht obligatorisch. Sie hilft aber dem Ehegatten, sich finanziell wieder auf eigene Füsse zu stellen.
Es ist wichtig, dass die Ehegatten eine angemessene Lösung bezüglich des Betrages dieser Rente suchen.
Im Allgemeinen berücksichtigen die Gerichte die Rollenverteilung während der Ehe, die Bildung und die Wiedereingliederungschancen des nicht-arbeitenden Ehegatten.
Bezüglich des Enddatums der Rentenzahlung an den Ehegatten geht die aktuelle Tendenz in Richtung Abschaffung des Unterhaltsbeitrags sobald die Scheidung ausgeprochen wurde oder einer befristeten Rente bis zum Datum an dem der Ehegatte allein für seinen Unterhalt aufkommen kann (die sogenannte Clean Break- Theorie).

Unterhaltsbeitrag für die Kinder
Der Unterhaltsbeitrag für die Kinder muss von dem Ehegatten dem die Obhut nicht zugeteilt wird, nach seinen Möglichkeiten und als Entschädigung für nicht erbrachte persönliche Leistungen gezahlt werden.

Hier ein Beispiel für die Berechnung und Festlegung des Unterhaltsbeitrages für Kinder:

  • 15% des monatlichen Gehalts für Einkindfamilien
  • 25% für 2 Kinder
  • 30% für 3 Kinder oder mehr

Der Betrag des Unterhaltsbeitrages für Kinder kann je nach Alter des Kindes variieren:

Beispiel:
Höhe des Monatsgehalts des Ehegatten, dem nicht die Obhut über die Kinder zugeteilt wurde: CHF 5000.-
Entsprechender Unterhaltsbetrag für ein Kind: CHF 750.- (15% des Gehalts)
Dieser Betrag könnte wie folgt gestaffelt werden :
Kind ist zwischen 0 und 6 Jahre alt: CHF 600.-
Kind ist zwischen 7 und 13 Jahre alt : CHF 700.-
Kind ist zwischen 13 und 18 Jahre alt : CHF 800.-

Die folgende Excel-Tabelle zeigt Ihnen ein Beispiel, wie der Unterhaltsbeitrag des Kindes errechnet werden kann
http://www.einfache-scheidung.ch/_inhouse/form/DE_rente_scheidung.xls

Wie wird der Güterstand aufgelöst? (Zuteilung der Güter)
Zuerst stellt sich die Frage, ob ein Ehevertrag zwischen den Ehegatten abgeschlossen wurde (Gütertrennung und Gütergemeinschaft).

Gütertrennung :
Allein jene Güter, die gemeinsam erworben wurden (und demnach nicht als Eigengut gewertet werden können) werden aufgeteilt. Des Weiteren bleibt jeder Ehegatte Besitzer des eigenen Eigengutes (jener Vermögenswerte, die vor der Ehe, durch das Eigenvermögen oder -einkommen bzw. durch Erbfall oder Schenkung erworben wurden).

Gütergemeinschaft :
Der Ehevertrag kann gewisse Klauseln beinhalten, die bei der Auflösung des ehelichen Güterstandes die Aufteilung bestimmen. Man sollte daher den Ehevertrag überprüfen oder gegebenenfalls den Notar, welcher ihn beurkundet hat, kontaktieren.

Gibt es keinen Ehevertrag, sind die Ehegatten dem ordentlichen Güterstand der Errungenschaftenbeteiligung unterstellt.
Dieser Güterstand sieht vor, dass jeder Ehegatte Besitzer zwei verschiedener Gütermassen ist: einerseits der Eigengüter, andererseits der Errungenschaften.

Als Eigengüter bezeichnet man :

  1. Jene persönlichen Gegenstände und Güter, die einem Ehegatten zur exklusiven Nutzung dienen;
  2. die Güter, welche dem Ehegatten vor Abschluss der Ehe gehörten oder die ihm durch Erbfall oder unentgeltlicher Schenkung zuteil wurden;
  3.  Genugtuungsansprüche;
  4. die durch Wiederanlage des Eigengutes erworbenen Vermögenswerte

Als Errungenschaften der Ehegemeinschaft gelten die während der Ehe entgeltlich erworbenen Güter :

  1. Arbeitserwerb;
  2. Renten aus der Pensionskasse, AHV-Renten, IV-Renten etc.;
  3. Renten wegen Arbeitsunfähigkeit;
  4. Erträge aus dem Eigengut (beispielsweise Zinsen);
  5. die durch Wiederanlage der Errungenschaften erworbenen Vermögenswerte.

Die Auflösung des Güterstandes berücksichtigt den Gewinn beider Ehegatten. Dieser Gewin wird berechnet, indem vom Gesamtwert aller Errungenschaften die Summe sämtlicher Schulden abgezogen  wird. Der andere Ehegatte hat Anspruch auf die Hälfte des somit errechneten Gewinns. Übertrifft die Summe der Schulden die Summe der Errungenschaften, hat der andere Ehegatte keinen Ansprch auf die Errungenschaften des Anderen.

In der Praxis beginnt die Aufteilung der Gütermasse durch die Zuteilung jeden Gutes an die Ehegatten.

Darf man den Original-Eheschein durch ein anderes Dokument ersetzen?

Sie müssen einen Familienschein entweder beim Standesamt der Heimatsgemeinde oder beim Zivilstandsamt am Ort, an dem die Ehe geschlossen wurde, verlangen.

Umfassende Einigung

«Verlangen die Ehegatten gemeinsam die Scheidung und reichen sie eine vollständige Vereinbarung über die Scheidungsfolgen mit den nötigen Belegen und mit gemeinsamen Anträgen hinsichtlich der Kinder ein, so hört das Gericht sie getrennt und zusammen an. Die Anhörung kann aus mehreren Sitzungen bestehen.

Hat sich das Gericht davon überzeugt, dass das Scheidungsbegehren und die Vereinbarung auf freiem Willen und reiflicher Ueberlegung beruhen und die Vereinbarung mit den Anträgen hinsichtlich der Kinder genehmigt werden kann, so spricht das Gericht die Scheidung aus. » (Art. 111 Schweizerisches Zivilgesetzbuch)

Rechtsfolgen der Scheidung
Die Scheidung bedeutet die definitive Auflösung der ehelichen Gemeinschaft.
Die Scheidung gibt Anlass zur güterrechtlichen Auseinandersetzung, was heisst, dass die Vermögen je nachgewähltem Güterstand aufgeteilt werden.
Der Unterhaltsbeitrag wird entschieden (Unterhaltsbeitrag für die Kinder und/oder für den Ehegatte/ die Ehegattin).

Das elterliche Sorgerecht und das Besuchsrecht bezüglich der gemeinsamen Kindern werden festgelegt.

Scheidungsvereinbarung
Wenn das Gericht die Scheidungsvereinbarung genehmigt hat, ist es sehr schwierig darauf zurückzukommen. Diese Vereinbarung regelt die folgenden Aspekte : Belange der Kinder; Rechte und Pflichten der Eltern bzw. elterliche Sorge, Besuchsrecht und Unterhaltsbeitrag für die gemeinsame Kinder; Auseinandersetzung des Güterstandes; Aufteilung der Austrittsleistungen BVG.

(Häufig gestellte Fragen)

Einfache-Scheidung.ch bietet Ihnen Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen.

Dieser Abschnitt ermöglicht Ihnen, Antworten auf die häufig an Einfache-Scheidung.ch gestellten Fragen zu bekommen :

Scheidung.
Trennung.
Verfahren.

Stellen Sie Ihre Frage an info@einfache-scheidung.ch This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , Ihre Frage und die Antwort werden im Abschnitt FAQ veröffentlicht.

Immer mehr Ehepaare trennen sich. Wenn sich die aktuelle Tendenz fortsetzt, wird jede zweite Ehe, die dieses Jahr abgeschlossen wird, gemäss den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) wahrscheinlich in die Brüche gehen.

Die meisten Scheidungen werden nach 3 bis 6 Ehejahren ausgesprochen.

In den Grosstädten wird jede zweite, in ausserstädtischen Gebieten jede dritte Ehe geschieden.

Bei einer Scheidung auf gemeinsames Begehren dauert es zwischen 6 bis 12 Monate (je nach Arbeitsbelastung des Gerichts) bis das Scheidungsurteil ausgesprochen wird.

Die Scheidung ist der zweithäufigste Grund für einen persönlichen Konkurs.

Ungefähr 16’737 Scheidungen sind im Jahr 2014 ausgesprochen worden.

Die Ehegatten, die in einer Ehekrise stecken, können sich entweder für eine gerichtliche Trennung oder eine Scheidung auf gemeinsames Begehren entscheiden.

Im Unterschied zu einer Scheidung, die die Ehe beendet, gibt die gerichtliche Trennung den Ehegatten eine gewisse Bedenkzeit, um gemeinsam die Folgen für ihre Lebensgemeinschaft zu beraten.

Vereinbaren die Ehegatten eine gerichtliche Trennung oder eine Scheidung, müssen sie auf jeden Fall ihre Vereinbarung vom Richter ratifizieren (genehmigen) lassen.

Ohne die Ratifizierung des Richters ist die Vereinbarung nicht gültig. Jeder Ehegatte kann übrigens jederzeit seine Vereinbarung, die noch nicht vom Richter ratifiziert wurde, widerrufen.

Der Richter hat die Möglichkeit, die Ratifizierung der Vereinbarung, wenn diese nicht angemessen scheint, abzulehnen.

Den Ehegatten obliegt es, Vernunft und Klugheit zu zeigen, um eine angemessene Vereinbarung zu finden.  EasyDivorce.ch GmbH prüft die Richtigkeit der Lösungen, die in der Vereinbarung getroffen werden, nicht. Wenn Sie Zweifel bezüglich des Vereinbarungsinhaltes hegen, empfiehlt Ihnen einfache-scheidung.ch entweder einen Anwalt (www.sav.ch) aufzusuchen oder sich an eine Familienberatungsstelle zu wenden (vgl. Sie die nützlichen Links).

Das gerichtliche Verfahren ist je nachdem, ob es sich um eine Trennung handelt oder um eine Scheidung auf gemeinsames Begehren, unterschiedlich.

Die Trennungsvereinbarung wird im Prinzip je nach Kanton in einem schnellen Verfahren vom Einzelrichter ratifiziert.

Im Fall einer Scheidung auf gemeinsames Begehren ist das Verfahren formeller :

Die Ehegatten schicken dem Richter das gemeinsame Scheidungsbegehren, welches die Vereinbarung über sämtliche Folgen der Scheidung (elterliche Sorge, Betreuung der Kinder, Unterhaltsbeitrag für Kinder, Aufteilung der Vermögenswerte…) einschliesst.

Der Richter lädt dann die Ehegatten zu einer Gerichtsverhandlung vor. Während dieser Gerichtsverhandlung prüft der Richter, ob die Ehegatten freiwillig ihr Einverständnis gegeben haben und ob die Vereinbarung die Interessen des Ehepaares und der Kinder wahrt.

Falls der Richter die Vereinbarung genehmigt, wird die Scheidung ausgesprochen.