Ja, sofern dies im gegenseitigen Einvernehmen geschieht und das Wohl des Kindes im Vordergrund steht.

Als Beispiel nehmen wir die Anpassung der Besuchsrechte.

Wenn Eltern sich nicht über die Besuchsmodalitäten einigen können, ist es möglich, das Gericht oder die Kindesschutzbehörde (APEA) um eine Entscheidung bezüglich der Besuchsrechte zu bitten.

Die Entscheidungen des Gerichts oder der APEA müssen grundsätzlich von den Eltern eingehalten werden.

Diese Entscheidungen legen jedoch lediglich die Mindestanzahl der Besuche für den nicht betreuenden Elternteil fest. Es steht den Eltern frei, sich auf häufigere Treffen zu einigen. Zum Beispiel, auch wenn eine Entscheidung die Besuchszeiten während der Feiertage festlegt und der nicht betreuenden Mutter das Recht gibt, bestimmte Feiertage mit dem Kind zu verbringen, kann eine gemeinsame elterliche Vereinbarung diese Regelung überarbeiten. Jede Änderung muss allerdings im besten Interesse des Kindes erfolgen.

Wie wird das gemeinsame Sorgerecht festgelegt?

Das gemeinsame Sorgerecht ist gemäss heutigem Scheidungsrecht die Regel. Es wird unter „Vereinbarungsinhalt“ eingegeben.

Welche sind die verschiedenen Möglichkeiten bezüglich der Obhut der Kinder?

Die von Einfache-Scheidung.ch erstellten Dokumente ermöglichen die Erteilung der Obhut an den einen oder anderen Ehegatten.