Auflösung der Partnerschaft für nicht verheiratete Paare

In der Schweiz gibt es für die Trennung von nicht verheirateten Partnern keinen spezifischen rechtlichen Rahmen. Die anwendbaren Regeln basieren vielmehr auf allgemeinen Standards, die im Vertragsrecht, Zivilrecht und im Obligationenrecht festgelegt sind.

Die Frage des Unterhalts ist ein kritisches Thema bei der Trennung von nicht verheirateten Partnern. Ohne gesetzliche Unterhaltspflicht müssen die Parteien eine Einigung erzielen oder eine gerichtliche Entscheidung herbeiführen, um diese Angelegenheit zu klären.

Auch die Aufteilung des gemeinsam erworbenen Vermögens ist ein wichtiger Punkt. Dies basiert auf dem Prinzip der Errungenschaftsbeteiligung, welches besagt, dass jeder Partner die Güter behält, die er vor dem Zusammenleben besass, während die während der Beziehung angesammelten Gewinne geteilt werden.

Bezüglich der Kinder aus dieser Verbindung müssen Vereinbarungen hinsichtlich des Sorgerechts und der finanziellen Unterstützung getroffen werden. In einigen Fällen kann ohne eine Einigung zwischen den Eltern ein gerichtliches Eingreifen notwendig sein.

Es ist entscheidend, sich in solchen Situationen rechtlich beraten zu lassen, um sicherzustellen, dass alle Aspekte berücksichtigt werden und die Rechte jedes Einzelnen gewahrt bleiben.